jetzt schon eine Hebamme - wozu?
Nun habe ich von mehreren Seiten gehört und gelesen,
daß es (noch?) ungewöhnlich ist, so früh eine Hebamme in Anspruch zu nehmen.
Für die meisten beginnt der erste Kontakt mit der Anmeldung zu einem Geburtsvorbereitungskurs.
Ich finde das merkwürdig.
Es spricht doch aus meiner Sicht Einiges dafür und Nichts dagegen:
- Ich habe eine Person an meiner Seite, die eine nicht-medizinische Perspektive hat.
- Sie bietet mir die Möglichkeit, mich jederzeit telefonisch zu melden, wenn ich akut Beratung brauche.
- Es herrscht eine natürliche (nicht klinische) Atmosphäre.
- Ich lerne die Person, die nach der Geburt viel Zeit in meiner Privatsphäre verbringen wird, lange vorher kennen durch Einzelkontakte.
- Und darüberhinaus habe ich zusätzlich zu den Vorsorgeterminen bei der Gynäkologin weitere Gelegenheiten über meine Schwangerschaft zu quatschen
Auch wenn die Dame, die ich mir ausgesucht habe, weder Blut entnimmt, noch ein CTG Gerät hat,
freue ich mich schon auf die eine oder andere oldschool Vorsorgeuntersuchung mit Holzrohrfunk!
Ganz würde ich auch nie verzichten wollen auf Ultraschall und überhaupt die klassisch medizinische Vorsorge.
Aber gern nehme ich auch die Unterstützung einer Kräuterfrau in Anspruch.