Wie alles begann...
Irgendwann war es soweit.
Der Gedanke an eine Erweiterung des A-Teams durfte gedacht werden.
Und zwar ernsthaft. So ohne "Haha wir spaßen" und so.
Der Kreis der Schwangeren um uns herum wurde enger.
Es waren nicht mehr nur Bekannte von Bekannten. Es fing an mit Bekannten von Freunden,
mit eigenen Bekannten und letztlich: eigenen Freunden!
Das Thema war einfach da. Immer mal wieder.
Und dann wurde das, was anfangs reines Interesse war oder vorgab zu sein, eigenes Anliegen.
Ja.
Kraß oder?
Ich find´s total kraß!
Und die Menschen in meinem engeren Umfeld auch.
Die Rolle der aufkeinenFallMutter habe ich einfach zu gut beherrscht.
Lange Rede kurzer Sinn:
2 Monate Temperatur messen, MuMu tasten und ZS beobachten und der Eisprung konnte uns nicht mehr entkommen.
Nun kannte ich mich aus mit mir.
Und es hat eingeschlagen!
RuMmS!!!
15.11.08 Wir steckten schon mitten im Umzug sozusagen.
Die erste Hälfte unserer Hamburger Wohnung war schon aufs Land gezogen.
Wir waren gerade dabei, die Küche in Ottensen zu weißen, als ich Andreas in unbemerktem Moment den positiven Test an die Wand klebte, die noch zu streichen war.
So recht fassen konnten wir es nicht.
Ich fragte ständig: "Was mach ich denn nun?"
"Was mach ich denn nun?"
"Was mach ich denn nun?"
Naja eins war sofort klar: Ab sofort bin ich Nichtraucherin.
Und das klappt! Und wie!
Unglaublich, wie leicht das gehen kann, wenn frau weiß wozu!
So schnell wie möglich mußte ein Arzttermin her.
Meine Güte, hatte ich Bammel.
Und ich sollte es zum ersten Mal vor jemand anderes als Andreas aussprechen:
Ich bin schwanger.
Also rauf auf den Stuhl, dann runter auf die Liege, rein mit dem Stab und...
eine dickefette Gebärmutterschleimhaut war zu sehen.
Sonst nix
Der nächste Termin sollte dann gleich in der folgenden Woche sein.
Tadaaaa...
Eine wunderschöne Fruchthöhle. Und zwar intrauterinär. Juhu!
Und meine Ärztin sagte: "Sehen Sie mal hier. Ich bin mir ziemlich sicher, dort etwas pulsieren zu sehen!"
Also bitte, ein Anfang!
Da ist sie also, die schönste Fruchthöhle der Welt.
Der kleine weiße Punkt in der Mitte ist der Dottersack, also
quasi die Brotdose ;)
Meiner Chefin mußte ich es leider als erstes erzählen. Das Mutterschutzgesetz hatte ich gelesen und somit alle Dinge, die ich ab sofort nicht mehr tun durfte...
Als nächstes wurden dann im Rahmen der 14tägigen Dienstbesprechung die Kollegen informiert.
Auch die müssen natürlich wissen, daß ich ab sofort nicht mehr heben und nicht mehr zwischen 20:oo und 6:oo arbeiten darf.
Das war nicht schön, daß sie die ersten waren, aber es ließ nicht nicht ändern.
Familie und Freunde sollten es eben erfahren, wenn alles einigermaßen sicher ist.
Dieser Zeitpunkt ist nun da.
Ich befinde mich ab morgen in der lang ersehnten 12. Woche und habe seit heute endlich Internetanschluß.
Nun heißt es, alles Vergangene schnell nachträglich zu verschriftlichen.
Denn ichmöchte später nix vergessen.
Es ist zu kraß, um vergessen zu werden!
So heftig, was abgeht. So ein Wunder. Das habe ich vorher einfach nicht gewußt, wie phantastisch alles ist, was da passiert!
Und nun seid Ihr, liebe Freunde, Verwandte und Interessierte eingeladen, diesen neuen spannenden Lebensabschnitt mit uns zu verfolgen.
Über zahlreiche Kommentare freue ich mich natürlich ganz besonders!